Der Unionszollkodex (UZK) führt zu einer einschneidenden Änderung bei der Importabfertigung: Für die vorübergehende Verwahrung (Verwahrungslager) ist ab dem 1. Mai 2019 eine Bewilligung erforderlich.

Seit September können Unternehmen die Bewilligung der vorübergehenden Verwahrung beantragen. Darüber hatten die Hauptzollämter informiert, da bisher keine zollrechtliche Bewilligung erforderlich war. Eine vorübergehende Verwahrung liegt bei jeder Einfuhr vor, bis die Überlassung in ein Zollverfahren erfolgt. Diese ist bis maximal 90 Tage möglich (bislang 10-20 Tage). Möglicherweise entstehende Zollschulden müssen abgesichert werden.

Um diese neue Bewilligung bemühen müssen sich alle Unternehmen, die zugelassener Empfänger sind, und die Unternehmen, die beim Binnenzollamt Importe selbst abwickeln. Es handelt sich häufig um Selbstverzoller ohne Vertreter, die die Zollabwicklung im Unternehmen beenden. Keine Bewilligung hingegen benötigen Unternehmen, deren Importabfertigung über Dienstleister erfolgt.

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