MCQ TECH 31 4HP

Ein mittelständisches Familienunternehmen wie aus dem Bilderbuch: Albert Metz gründet 1976 die RIA electronic in Blumberg. Steckverbinder führen das Unternehmen in die Zukunft und die heißt heute auch: Internet der Dinge. Mittlerweile arbeiten 621 Menschen für die zweite Generation auf dem Chefsessel: Jochen und Christian Metz. Die Steckerproduktion ist längst auf die Verbindung mit dem Glasfaserkabel ausgeweitet. Mit „BTR“ haben die Blumberger ein Produkt der Daten- und Netzwerktechnik geschaffen, das wie Tempo oder Maggi zum Gattungsnamen wurde – jedenfalls in der Welt derer, die IT zum Laufen bringen müssen.

Den Mut, in neue Technologien zu investieren, lobten auch die Gäste der Chef-Erfa 31, die Christian Metz einen Tag lang durchs Unternehmen führte und mit der er das Standortentwicklungskonzept seiner Organisation besprach. Aus der RIA electronic ist längt die METZ CONNECT GmbH geworden. Zuhause ist sie in Europa, China und in den USA mit Leiterplattenanschlusstechnik, Elektromechanischen Steckverbindern, Datennetzwerkkomponenten, Verkabelungssystemen in Kupfer und Lichtwellenleiter.

Jüngster Erfa-Teilnehmer in der wvib-Geschichte dürfte an diesem Tag Jakob Schiller gewesen sein. Der 15jährige Schüler im Internat Birklehof ist Stipendiat der Schwarzwald AG. „Mathe und Physik machen mir am meisten Spaß“, berichtete der begabte Neuntklässler, der – übrigens genau so wenig wie Dr. Christoph Münzer beim Antwort-Geben – nicht müde wurde beim Fragen-Stellen: „Gehört den Teilnehmern immer das Unternehmen selbst? Was bedeutet diese Zahl im Konjunkturgespräch? Die vor-österlichen Schokoladenhasen waren darüber hinaus willkommene Möglichkeit, dem Gasthörer einen doch langen Tag bei den „Großen“ zu versüßen.

Nicht süß, aber auch nicht wirklich bitter war der Abschied von Peter Pleus aus der Chef-Erfa 31: „Diese Erfa ist ein super Verein mit ganz besonderen Menschen, die sich durch ihre Offenheit auszeichnen und durch ihre Fähigkeit zum Networking auf sehr hohem Niveau“, bedankte sich der eigens aus Herzogenaurach angereiste Peter Pleus. Nach 32 Jahren wvib-Chef-Erfa-Zugehörigkeit wechselt er nun ins Privatleben: „Es hat alles sehr viel Spaß gemacht, aber ich freue mich jetzt auch auf eine Zeit ohne Job. Den wvib erlebe ich einfach als Club-Mitglied im Verband weiter“.

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