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30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fach-Erfa Projektleiter tauschten sich am 08. November im wvib-Haus zum agilen Projektmanagement aus.

Die Fragen des Treffens waren: was steckt hinter den agilen Mythen und was gilt noch vom traditionellen Projektmanagement? In welcher Form werden agile Methoden in der Projektarbeit bereits eingesetzt? Antworten auf diese Fragen gaben ein Impulsvortrag, Praxisbeispiele und der Erfahrungsaustausch unter den Projektleitern.

Dr. Jörg Preußig zeigte einen Überblick des agilen Projektmanagements mit Praxisbeispielen aus der Softwareentwicklung und der Industrie.

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Dr. Preußig vergleicht klassisches und agiles Projektmanagement

Es ist ein Gesamtkonzept, das auf agilen Werten und Prinzipien aufbaut und agile Methoden und Techniken zur Projektabwicklung anwendet. Es bietet sich für solche Projekte an, in denen eine kundenorientierte Lösung entwickelt werden soll, deren Anforderungen noch nicht von vornherein feststehen.

Das wichtigste agile Prinzip ist das iterative Vorgehen. Das Produkt wird nicht in einem Wurf, sondern in mehreren Zyklen entwickelt, in enger Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten und den Kunden. In der Praxis werden klassische und agile Methoden kombiniert und als sogenanntes hybrides Projektmanagement bezeichnet.

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Mario Möller, Senior Manager R. + D der SCHÖLLY FIBEROTIC GmbH, Denzlingen, berichtet, wie agile Methoden in der Medizintechnik umgesetzt werden. Er wendet seit 2012 das hybride Projektmanagement sehr erfolgreich an.

Ewald Braun, Leiter Entwicklungsunterstützung der S. Siedle & Söhne, Furtwangen, stellte den Startschuss zur Einführung eines agilen Projektcontrollings vor. Ewald Brauns Fazit: entscheidend ist schnellstmöglichst Ergebnisse „an den Kunden zu bringen“. Agil steht für flexibel, auf clevere Art und Weise, flink und beweglich.

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Im anschließenden Erfahrungsaustausch nutzen die Teilnehmer die Chance agile Themen zu diskutieren. Am Ende nahmen sie viele interessante Anregungen für die Einführung und Umsetzung im eigenen Unternehmen mit nach Hause, wie beispielsweise mit einem Pilotprojekt zu starten und die agilen Techniken wie Stand-Ups und Task-Boards anzuwenden.

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