Am 10. Oktober kam die Nachfolger-Erfa bei Wilhelm Hahn, Wiha Werkzeuge GmbH in Schonach zusammen.

Das Unternehmen wurde 1939 von seinem Großvater in Wuppertal gegründet und zog bereits 1943 um in den Schwarzwald. Weltweit arbeiten 850 Menschen am Erfolg der Wiha mit und stellen Schraubendreher, Bits, Inbusschlüssel, Zangen, u.v.a. her.

Der interessante Rundgang durch die Produktion machte deutlich, dass viele Arbeitsschritte von Robotern übernommen wurden und die meisten Prozesse automatisiert laufen. Wilhelm Hahn hat 2011 erste Anteile des Unternehmens übernommen und ist seit 2013 Geschäftsführer. Gemeinsam mit seinem Vater Wilfried, zwei weiteren Geschäftsführern und einem externen beratenden Beirat treibt er die strategischen Ziele der Wiha GmbH voran. Einen geplanten Nachfolgeprozess, eine Familiencharta oder Ähnliches gibt es nicht. Als Wilhelm Hahn ins elterliche Unternehmen eingestiegen ist, gab es eine kurze Info für alle Mitarbeiter und seitdem hat sich Wilhelm bestens integriert und seinen Platz gefunden. Sein persönliches Highlight: Als er im Flughafen von Neuseeland einen Servicetechniker mit einem Wiha-Werkzeug-Gürtel entdeckt hat – das macht stolz und zeigt, dass Wiha eine global nachgefragte Marke ist.

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