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Freiburg, 08.02.2019: wvib-Präsident Thomas Burger ermutigt Finanzministerin Edith Sitzmann bei einem Hintergrundgespräch in Freiburg, die Konsolidierung des Landeshaushalts trotz aktueller industriepolitischer Versuchungen weiterhin erfolgreich voranzutreiben. „Entlastung bringt mehr als Industriepolitik“, so Thomas Burger.

Zu Beginn des Kamingesprächs, zu dem die wvib Schwarzwald AG Finanzministerin Edith Sitzmann eingeladen hat, lobte er vor einem ausgewählten Kreis aus Unternehmern der Schwarzwald AG das Vorhaben der Finanzministerin, bis Ende des Jahres 2019 rund 1,65 Milliarden Euro Kreditmarktschulden und Schulden der Landesbeteiligungen zurückzuzahlen. Auch die Idee einer Schuldenbremse, die die Verschuldung Baden-Württembergs regulieren soll, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Finanz- und Steuerpolitik des Landes.

„Wichtig ist, dass die gute Lage in den öffentlichen Haushalten nicht nur zum Anzünden von Strohfeuern verwendet oder für immer neue soziale Wohltaten genutzt wird, sondern in gute Bildung und Infrastruktur investiert wird. Schuldenrückführung und Entlastung der Bürger müssen die weiteren Überschriften über das Jahr 2019 sein, denn auch das macht uns stärker und zukunftssicherer“, sagt wvib-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer. Gleichzeitig betonte er, dass ihn und die Unternehmer der Schwarzwald AG die gute Zusammenarbeit mit der Finanzministerin positiv stimmt, dass Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden können.

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v.l.n.r. Dr. Christoph Münzer (wvib- Hauptgeschäftsführer), Finanzministerin Edith Sitzmann, Thomas Burger (wvib-Präsident)

Ministerin Sitzmann lobte die proeuropäischen Initiativen des wvib und betonte, dass der Verband und die Landesregierung hier in dieselbe Richtung denken würden. „Eine starke, handlungsfähige EU ist wichtiger denn je – gerade für Baden-Württemberg, gerade für den Schwarzwald im Herzen Europas." Schließlich werde die Hälfte der vom Südwesten exportierten Güter in einen der 27 EU-Staaten geliefert. „Globale Herausforderungen wie Steuerbetrug, Digitalisierung und der Klimawandel lassen sich nur gemeinsam und mit einer starken EU effektiv anpacken und verbessern", so Sitzmann.

Ihr Ansprechpartner im wvib ist: Filip Schlosser, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0761 4567-110, Mobil 01761 4567-110

Pressemitteilung

Die Schwarzwald AG ...

versammelt mittelständische, familiengeprägte, exportstarke Industrieunternehmen – im Schwarzwald und weit darüber hinaus. Aufgeschlossene Unternehmer und Führungskräfte, die sich für ihr Unternehmen, ihre Kunden, ihre Mitarbeiter, die Umwelt und für unsere Gesellschaft engagieren, tauschen sich aus zu einem Ziel: Unternehmen und Menschen wettbewerbsfähiger zu machen. Es geht um: Werte, Familie, Eigentum, Strategie, Führung, technologische Perspektiven der Industrie, neue (globale) Marktzugänge und neue Geschäftsmodelle.

Im wvib – gegründet 1946 von Unternehmern für Unternehmer – erwirtschaften über 1.000 produzierende Unternehmen mit 224.000 Beschäftigten rund 52 Mrd. Euro Umsatz. Die Schwarzwald AG beschäftigt weitere 90.000 Mitarbeiter im Ausland. In jährlich über 1000 Veranstaltungen wachsen rund 700 Unternehmens-Chefs und ca. 5.000 Führungskräfte im permanenten Erfahrungsaustausch, in Seminaren und Beratungen zu einer lernenden Gemeinschaft zusammen.

Rund 60 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich in 14 Landkreisen und im Freiburger wvib-Campus für „Wissen und Wärme“ (Zitat von Ehrenpräsident Dr. h.c. Georg H. Endress) in der Schwarzwald AG.

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