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Pressegespräch Automobilindustrie im Wandel: v.l.n.r. Dr. Gerrit Christoph, Leiter Technologie wvib Schwarzwald AG, Jürgen Trefzer, Geschäftsführer A. Raymond GmbH & Co. KG (Lörrach), Bernd Schilling, Vorstand IMS Gear SE & Co. KGaA (Donaueschingen), Dr. Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer wvib Schwarzwald AG

Freiburg, 10. Mai 2019: Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung – die deutsche Automobilindustrie steht vor der großen Herausforderung, sich einem im Wandel begriffenen internationalen Marktumfeld anzupassen. Das ist das Ergebnis der Internationalisierungsstudie im Bereich Automotive, die die wvib Schwarzwald AG zusammen mit zwei weiteren Partnern bei der Prognos AG in Auftrag gegeben hat. Es wurde untersucht, wie regulatorische Eingriffe, Zulassungsverbote oder Marktzugangshemmnisse die Marktsituationen in den zehn wichtigsten Automotive-Märkten weltweit beeinflussen.

Für die deutsche Automotive-Branche wird entscheidend sein, eine Balance zu finden zwischen dem, was die Wirtschaft leisten kann, und dem, was die Politik leisten muss. Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann nur dann kompetitiv gehalten werden, wenn innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen geschaffen werden. Dafür sind bessere Straßen und Schienen, Breitband- und Mobilfunkausbau sowie mehr Investitionen in Bildung und Forschung unabdingbar.

Der Wirtschaft muss mehr Entscheidungsspielraum eingeräumt werden: „Geht es um das Erkennen von technologischen Trends und Innovationen, haben die Unternehmen – insbesondere die im Südwesten – schon immer ein besseres Händchen gehabt als der Staat. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer. Das muss gerade in Zeiten der konzernfixierten Industriestrategie von Wirtschaftsminister Peter Altmaier noch häufiger betont werden“, so wvib-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Münzer.

Ihr Ansprechpartner im wvib ist Filip Schlosser, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0761 4567-110, Mobil 01761 4567-110.

Pressemitteilung

Zusammenfassung der Studie

Die Schwarzwald AG ...

versammelt mittelständische, familiengeprägte, exportstarke Industrieunternehmen – im Schwarzwald und weit darüber hinaus. Aufgeschlossene Unternehmer und Führungskräfte, die sich für ihr Unternehmen, ihre Kunden, ihre Mitarbeiter, die Umwelt und für unsere Gesellschaft engagieren, tauschen sich aus zu einem Ziel: Unternehmen und Menschen wettbewerbsfähiger zu machen. Es geht um: Werte, Familie, Eigentum, Strategie, Führung, technologische Perspektiven der Industrie, neue (globale) Marktzugänge und neue Geschäftsmodelle.

Im wvib – gegründet 1946 von Unternehmern für Unternehmer – erwirtschaften über 1.000 produzierende Unternehmen mit 224.000 Beschäftigten rund 52 Mrd. Euro Umsatz. Die Schwarzwald AG beschäftigt weitere 90.000 Mitarbeiter im Ausland. In jährlich über 1.000 Veranstaltungen wachsen rund 700 Unternehmens-Chefs und ca. 5.000 Führungskräfte im permanenten Erfahrungsaustausch, in Seminaren und Beratungen zu einer lernenden Gemeinschaft zusammen.

Rund 60 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich in 14 Landkreisen und im Freiburger wvib-Campus für „Wissen und Wärme“ (Zitat von Ehrenpräsident Dr. h.c. Georg H. Endress) in der Schwarzwald AG.

 

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